Meine erste Woche als Autorin

„Ab jetzt bist du Autorin“ 

man kann es sich hundert mal sagen, man kann davon träumen, es sich fest vornehmen, doch worauf man als aller letztes kommt ist: Es einfach zu machen. 

13 Jahre regelmäßiges Bücher lesen, 2 Jahre Social Media-Erfahrung und 10.000 Gründe es lieber nicht zu versuchen, habe ich gebraucht um einfach die Augen zu schließen und loszulegen.

Heute zeige ich euch mal, womit ich mich beschäftigt habe, nachdem der Entschluss, wirklich Autorin zu werden, gefallen war.

1. Schreiben, schreiben, schreiben

Auch wenn man sich gerne mit den vielen neuen Dingen des Autoren-Daseins beschäftigen will, braucht man vor allem so einige Geschichten. Ist die eine beendet, klopft meistens die nächste an die Tür. Aus diesem Grund habe ich mir ein Tagesziel von 2.000 Wörtern gesetzt. Erst wenn ich dieses erreicht habe, widme ich mich den weiteren Themen. Das verhindert, dass man sich ein bisschen in den falschen Aufgaben verliert und seinen Kopf mit zu vielen Informationen auf einmal überfüttert.

2. Steuern, Finanzämter und der ganze Rest.

Ich bin voll Berufstätig, d. h. das Thema Steuern ist für mich wichtig. Umsonst arbeiten mag keiner, Probleme mit dem Finanzamt auch nicht. Also gleich mal rechtlichen Rat eingeholt, Berichte gelesen, Informationen verarbeitet. Anmeldungen in die Wege geleitet. Es ist immer gut, jemanden vom Fach drüberschauen zu lassen. Muss aber nicht sein. Wer ein bisschen Ahnung von Steuererklärungen hat, wird auch mit der Anmeldung als Freiberufler fertig. 

3. Design

Wer so eine Niete in Designfragen wie ich ist, muss sich wohl oder übel Hilfe ins Boot holen. Diese Hilfe will bezahlt werden. Neben dieser Kleinigkeit, lässt sich halt auch nicht alles abnehmen. Das heißt, wenn nach 2.000 Wörtern noch genug Zeit bleibt, schaue ich mir Photoshoptutorials an, lerne alles über Webdesign und Druckdesign, über Druckpreise, Größen, Formate, Wirkung von Farben, Formen und Mustern. Klingt kompliziert? Ist es auch. Schlussendlich weiß man erst was man kann, wenn man das Ergebnis in den Händen hält. Ich warte gerade auf die erste Lieferung meiner Postkarten. Drückt mir die Daumen.

4. Marketing 

Werbung ist alles, doch was machen um in einer Welt voller mega erfolgreicher Autoren auch nur mal Fuß zu fassen? Richtig, man muss etwas haben, das die Leute anspricht. Sprich, man denkt sich so allerlei Sprüche, Zitate und Beiträge aus. 

Kreativität ist gefragt, jedoch braucht diese Zeit. Mal eben einen Spruch aus dem Ärmel schütteln, den es so noch nicht gab, ist bei der Menge an Autoren und Slogans ein Hexenwerk, das dir keiner abnimmt.

5. EBook ist nicht gleich EBook

Während ich also so allerlei Dinge lerne, bleibt ja noch die Sache mit dem EBook. Irgendwer muss das ja auch erstellen. Also beschäftige ich mich mit ePub und Mobi, mit Kapitelüberschriften und Konvertern und dem ganzen Technikkram den ich noch lange nicht verstehe. 

6. Lesen. Lesen. Lesen

Wenn ich also nicht schreibe, alles über Steuern oder Websitedesign lerne, lese ich Tipps und Tricks um einen gelungenen Start als Autorin hinzukriegen. Kann da übrigens die Selfpublisherbibel total empfehlen. Erfahrungsberichte, To-Do-Ratgeber, und der gleichen, sind momentan meine Abendlektüre. 

 

Joa das waren sie, die 6 Themen mit denen ich mich momentan beschäftige. Natürlich klingt das alles erst mal nach viel, doch vieles davon macht unglaublich viel Spaß. Im Endeffekt ist ein Buch rauszubringen zu beginn eine riesige Investition, d.h. man pumpt einen Haufen Energie, Zeit, Geld und Hingabe in sein Projekt. Das muss einem klar sein, das wurde mir klar. Und trotz all dieser Hürden und Aufgaben, den Stunden des Zuhörens und Lernens, macht es doch unglaublich viel Spaß diesen Weg zu gehen. Besonders wenn die ersten Feedbacks eintrudeln und man merkt, dass all die Mühe sich gelohnt hat.

eure

Isabelle Unterschrift weiß

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